Wartung einer Wärmepumpe - regelmäßige Kontrollen sorgen für Wirtschaftlichkeit und Funktionsfähigkeit

Wärmepumpen sind während ihres Betriebes weitgehend wartungsarm. Um jedoch die Laufzeit zu verlängern und Effizienz zu erzielen, sollte die Wartung der Wärmepumpen regelmäßig von einer Fachfirma, wie etwa der Climatec Badisch e.U., durchgeführt werden. Im Besonderen sind die mechanischen Bauteile sowie der Fluss der Trägerflüssigkeit von einem Experten zu überprüfen. 

Die mechanischen Bauteile der Wärmepumpe werden dauerhaft beansprucht, falls die Anlage auch zur Erwärmung des Brauchwassers genutzt wird. Um Verschleiß vorzubeugen, ist deshalb eine Sichtkontrolle durch den Betreiber in regelmäßigen Abständen wichtig. Dadurch kann bei eventuellen Unregelmäßigkeiten ein Techniker frühzeitig informiert werden, bevor sich ein größerer Schaden einstellt. Ist die Wärmepumpe jedoch ordnungsgemäß installiert und die Handhabung erfolgt sachgemäß, tritt dieser Umstand allerdings nur selten auf.   

Gerade der Flüssigkeitskreislauf sollte während einer Wartung der Wärmepumpen im Fokus stehen. Die sogenannte Trägerflüssigkeit, die durch Erdsonden oder Erdkollektoren der Anlage fließt, muss stets über einen konstanten Fluss verfügen. Treten hierbei jedoch Abweichungen auf oder befindet sich im System Luft, kann eventuell ein Leck innerhalb der Anlage vorhanden sein. In diesem Fall ist unbedingt ein Fachbetrieb zu kontaktieren.   

Die Pflicht bestimmte Intervalle einzuhalten, um die Wartung von Wärmepumpen durchzuführen, besteht allerdings nur in wenigen Fällen. Nutzer sollten jedoch ihre komplette Anlage alle zwölf Monate einmal kontrollieren lassen, damit Wirtschaftlichkeit wie auch Funktionsfähigkeit der integrierten Wärmepumpe gewährleistet ist. Idealerweise erfolgt die Kontrolle in der wärmeren Jahreszeit. Diese jährliche Wartung sollte unbedingt von einem Experten übernommen werden, der exakte Messungen von Temperatur und Druck durchführt. Dazu kann der Fachmann eine sorgfältige Sichtkontrolle vornehmen, um so Schäden zu entdecken/vorzubeugen.   

Werden Mängel entdeckt, ist sofortige Handlung nötig. Wird im Verlauf der Wartung von Wärmepumpen sogar ein Leck innerhalb vom Flüssigkeitskreislauf entdeckt, muss die Anlage gleich abgeschaltet und die zuständige Verwaltungsbehörde gemeldet werden. Diese stimmt mit den Nutzern die nächsten Schritte ab.   

Achtung: Manche Hersteller verbinden ihre Garantieleistungen mit regelmäßigen Wartungen der Wärmepumpen. Tritt ein Defekt auf, müssen Besitzer der Anlage nachweisen, dass ihre Anlage regelmäßig durch einen Experten gewartet wurde - andernfalls kann die Garantie wegfallen.   

Allerdings kann diese Vorgehensweise der Hersteller auch für Verbraucher erhebliche Vorteile mit sich bringen. Einige Produzenten verlängern die Garantieleistungen sogar um mehrere Jahre, falls das System alle zwölf Monate durch einen Fachbetrieb kontrolliert wird. Durch einen Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb können Verbraucher zudem auf lange Sicht deutlich Geld einsparen.   

Wärmepumpen sind im Ganzen recht komplizierte Anlagen, die von Laien in ihrer Funktion eher schwer zu kontrollieren sind. Verbraucher sollten sich zum Beispiel bei einem Installateur/Fachbetrieb zur Wartung der Wärmepumpen informieren, da die Profis meistens sämtliche Details der Geräte/Anlage kennen. Äußerst wichtig ist zudem eine Dichtheitsprüfung, da bei Betrieb mit einer Erdwärmepumpe der Flüssigkeitskreislauf im System so sorgfältig überprüft werden kann.


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